Von der (glücklicherweise) schwächelnden Leistung des englischen Wetterberichts

Großbritannien ist ja nun eine Insel. Nicht so klein wie Rügen, aber eben auch kein Kontinent. Das hat natürlich Vor- und Nachteile. Das macht aber auch das Wetter ziemlich unbeständig. Klar, bei uns gibt es das auch - einen Tag, der sonnig beginnt und regnerisch endet. Wir nennen das Aprilwetter. Im Prinzip war in den letzten 8 Monaten prinzipiell Aprilwetter. Und der der gescheite Englandreisende und -einwohner führt immer einen Regenschirm mit. Ob nun die Sonne scheint oder nicht ist dabei irrelevant. Das heißt nicht, dass es in einer Stunde auch noch so ist.
Nun kenne ich mich mit Wetterphänomenen ja nicht so aus, aber ich denke die Meteorologen haben hier einen harten Job. Und sie liegen nicht immer richtig.

Für Samstag waren in London durchgehende ergiebige Schauer angesagt. Ich habe davon nicht einen einzigen Tropfen abbekommen. Wer weiß, wo die Wolken wieder mal hängen geblieben sind. Ich habe von ihrem Fehlen deutlich profitiert, ab und an kam sogar die Sonne raus.


(Victoria & Albert Museum)

So konnte ich mich in aller Ruhe von London verabschieden. Dafür stand heute zuerst ein Besuch der Exhibition Road mit ihren vielen Museen und Einrichtungen auf dem Plan. Ich habe den Besuch des "Victoria and Albert Museum"s sehr genossen, aber vom Betreten des Naturhistorischen Museums beim Anblick der Schlange abgesehen - unter einer Stunde Wartezeit wäre ich da nicht reingekommen, und dazu fehlte mir nun wirklich die Lust, immerhin war ich allein unterwegs und hatte noch große Pläne. So genoss ich das so nicht vorausgesagte Wetter.


(Naturhistorisches Museum)


(Royal Albert Hall)


(Royal College of Music)


(Science Museum)


(Seiteneingang des London Imperial College)

Mit der U-Bahn ging es dann über den Piccadilly Circus zum Haymarket, auf dem viele der (Musical-)Theater der Stadt angesiedelt sind. Für mich stand heute noch ein Besuch im "Her Majesty's Theatre" an - beim Phantom der Oper. Eine ausgezeichnete Aufführung von sehr beeindruckender Musik war emotional nicht gerade beruhigend und machte die Rückreise zum Busbahnhof etwas schwerer.


(Möwe auf dem Eros, Piccadilly Circus)


(Her Majesty's Theatre, Haymarket, London.)

Inzwischen fühlt es sich sogar ziemlich routiniert an, von Derby nach London zu reisen, ob mit Bus oder Zug, und dann mit der Tube in alle möglichen Ecken weiterzufahren. Ich werde es vermissen, mal eben in anderthalb Stunden dort sein zu können...


(Busy Piccadilly Circus)

26.5.14 12:37

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